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Bau- und Planungsphase

Nach der Planungsphase wurde am 1. Februar 2006 mit dem Bau begonnen.
Bereits  am 1. September 2007 konnte das erste Schulgebäude  der ersten Ausbaustufe feierlich mit 120 Schülern (zwischen 6 und 15 Jahren) eröffnet werden.

Das Schul-Gebäude umfasst zwei Geschosse und ist 15m lang und 8m breit.


Vor dem Baubeginn wurde das Gelände planiert und eine etwa einen Kilometer lange Zufahrtsstrasse geschaffen, damit das Baumaterial an den Bauplatz transportiert werden konnte.
Ein großer Teil der Baumaterialien (wie Bauziegel, Sand, Zement und Baustahl) kamen aus dem 100 km entfernten Ort Rishikesh, da diese Stoffe in der Gebirgslandschaft um Pauri nicht als Rohstoff verfügbar sind.

Dem Beton wurde Carbometum (ein Zusatzstoff zur bioenergetischen Verbesserung der Betonqualität) siehe www.carbometum.ch beigemischt. Die Fassade und das Fundament wurden mit Natursteinen gebaut, welche beim Aushub angefallen sind. Nur für die Innenmauern des Gebäudes wurden gekaufte Ziegelsteine verwendet.

Die Arbeiter hatten direkt auf dem Baustellengelände ihre sehr bescheidenen Unterkünfte. Die Arbeitszeiten betrugen wie in Europa acht Stunden pro Tag.



Von der Trinkwasserquelle, die etwa eineinhalb Kilometer ent-fernt liegt, wurden die Wasserzuleitung zum Wasser-reservoir und das Reservoir hergestellt.


Der Wassertank  (Fassungsver-mögen: ca. 30.000 Liter) steht in der Nähe des Schulgebäudes.


Für die Trinkwasseraufbereitung und die Abwasserentsorgung suchen wir derzeit mit Fachleuten, die im Umgang mit effektiven Mikroorganismen erfahren sind, eine umweltverträgliche Lösung.


Da die Stromversorgung in diesem Gebiet nicht sichergestellt ist, sind wir mit Technikern aus dem Bereich der Solartechnologie im Gespräch, wie eine eigene Stromerzeugung ökologisch und ökonomisch vor Ort am besten realisiert werden kann. Derzeit erfolgt die Stromversorgung mit Sonnen-kollektoren.


100 Bäume wurden gepflanzt und erste Flächen für den Gemüseanbau vorbereitet. Durch den Betrieb einer eigenen Gartenanlage soll das Gemüse für den täglichen Bedarf selbst angebaut werden.