Das Schulprojekt

Die langfristige Planung sieht vor, dass Kinder vom Kindergarten bis zum Universitätsabschluss die Schule mit (staatlicher Anerkennung) besuchen und dort ihre komplette schulische Ausbildung absolvieren können.
Mit dem Naturschulprojekt Pauri wird den Kindern aus den bis zu 10 km umliegenden Dörfern, von welchen sie überwiegend zu Fuss kommen, der kostenlose Unterricht ermöglicht.

Neben dem Unterricht in allgemeinen Fächern erfolgt ihre praktische Ausbildung in einem dem Standort entsprechenden Rahmen (z.B. sollen Kinder bis zum achten Lebensjahr einen kleinen Gemüsegarten anlegen können, bis zum zehnten Lebensjahr schon aufeinander abgestimmte Kräuterpflanzungen konzipieren und pflegen und bis zum sechzehnten Lebensjahr Grundkenntnisse für die Bewässerung des Landes einsetzen können).
So lernen die Schüler von Anfang an, unmittelbar mit der Natur zu leben, ihre Zeichen zu lesen und ihre Arbeit danach auszurichten.
Zum Ende der allgemeinen gesetzlichen Schulpflicht werden die SchülerInnen in wichtigen Berufen ihrer Region ausgebildet sein und einen Berufsabschluss vorweisen können.
Am Anfang ist die Ausbildung in Haus- und Landwirtschaft und im Gartenbau vorgesehen. In einer weiteren Ausbildungsstufe sollen die Schüler wieder in den alten Künsten und Traditionen ihrer Heimat ausgebildet werden, da sonst durch die zunehmende Verwestlichung die indische Kultur mehr und mehr verloren geht.
Dabei soll eine Brücke zwischen moderner Technik und bestehender Tradition gespannt werden. Durch umfassenderes Verständnis und die Symbiose alter und neuer Arbeitsweisen kann eine neue Lebensweise mit der Natur entstehen.








